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Immer im Einsatz:
Gen
Himmel,

auf Erden und

unter Wasser.
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EXPERTISE
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Interdisziplinäre Ökosystemforschung mit über 80 Projekten in der
Grundlagenforschung und der angewandten Forschung, -
Fachberatung
von Bundes-, Landes- und Kommunal-behörden sowie von
Forschungsinstitutionen und Wirtschaftsunternehmen
und
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Fachgutachter
für internationale Projektanträge und dreizehn Fachzeitschriften (u.a. Botanica
marina, Estuaries, Journal of Plankton Research, Journal of Sea
Research)
zu folgenden Schwerpunktthemen, für die Publikationen
von mir vorliegen:
Biologische Komponenten
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Das Phytoplankton ist von entscheidender Bedeutung für die
Entfaltung der aquatischen Nahrungsketten, die zu den wirtschaftlich
genutzten Gliedern (Muscheln, Fische etc.) führen. [...Publikationen...] |
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Obwohl das wissenschaftliche Interesse für das Zooplankton bereits
sehr alt ist, liegen bisher erst wenige Erkenntnisse zu den
Überlebensstrategien dieser heterogenen Tiergruppe vor. [...Publikationen...] |
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In den interstitiellen Räumen von Algenmatten und besonders
von aquatischen Sedimenten lebt die am weitesten verbreitete,
häufigste und artenreichste Metazoengruppe der Gewässer, die Meiofauna.
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Die aquatische
Vegetation der Küstengewässer mit Makroalgen und Seegräser hat sich
in den vergangenen Jahrzehnten unter dem Einfluss des Menschen stark
gewandelt, verbunden mit weitreichenden Folgen im Ökosystem.
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Das Makrozoobenthos gilt als
wesentlicher faunistischer Indikator für Beurteilungen ökosystemarer
Vorgänge in Gewässern und deren anthropogenen Störungen. [...Publikationen...] |
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Fische stellen ein wichtiges Kompartiment in aquatischen
Ökosystemen dar und unterliegen aufgrund ihres wirtschaftlichen
Nutzens einem besonderen Interesse. [...Publikationen...] |
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An
der deutschen Nord- und Ostseeküste sind bisher ca. 20 verschiedene
Arten von Walen und Robben beobachtet worden. Die mit Abstand
häufigste ist der gemeine Seehund. [...Publikationen...] |
Eingriffe, Auswirkungen,
Managementstrategien
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Es gibt Anzeichen, dass Frequenz und Ausbreitung von
außergewöhnlichen Algenblüten weltweit zugenommen haben. Diese können oftmals
durch schädliche Folgeerscheinungen (u.a. Toxinbildung,
Sauerstoffmangel) zu massiven ökonomischen Verlusten in der Aquakultur
und Fischerei, aber auch in der Tourismusbranche führen.
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Die Besiedlung neuer Lebensräume durch gebietsfremde Arten
war schon immer Teil natürlicher Evolutionsprozesse. Durch anthropogen
geprägte Vektoren (Schifffahrt, Kanäle, Importe etc.) wird heute
jedoch die Überwindung von natürlichen Verbreitungsbarrieren zunehmend
ermöglicht, wodurch eine vermehrte Einschleppung nichtheimischer Arten
zu beobachten ist. Weltweit gelten 'Alien Species' als eine der größten
Bedrohungen für die Biodiversität.
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WEBSITES
Als aktuelle
Informationsportale betreue ich zwei Websites zum Themenbereich
'Alien Species' (
www.neozoa.de und
www.aquatic-aliens.de
). |
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Antifoulingfarben verhindern das Festsetzen von Organismen
auf Schiffswänden. Neben dem verwendeten Tributylzinn (TBT), das aufgrund
seiner starken Ökotoxizität zu den giftigsten Stoffen gehört, die
bisher in die Umwelt gelangt sind, stellen auch biozidfreie
alternative Antifoulingfarben Gefahren für Ökosysteme dar.
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In den Ästuaren
als Übergangsbereich vom Binnenland zum Meer findet ein besonders
intensiver Austausch von Wasser, Stoffen, Organismen und Energie
statt. Diese Funktionen sind intensiven Nutzungen und Anpassungen
durch den Menschen unterworfen worden, was zu fundamentalen
Änderungen der Ökosystem-Charakteristika geführt hat.
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In
den deutschen Küstengewässern werden jährlich Millionen m³ Sediment
gebaggert und größtenteils umgelagert, um die Funktionsfähigkeit der
Schifffahrtsstraßen und Häfen zu garantieren. Neben den direkten
Auswirkungen auf den Boden und die Umwelt an den Bagger- und
Klappstellen treten auch Sekundäreffekte in der weiteren Umgebung
auf. [...Publikationen...] |
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Im Gegensatz zu terrestrischen Faunen- und Florenelementen,
die schon heute als Bioindikatoren hinsichtlich Klimaänderungen in
Deutschland genutzt werden, besitzen bisher alle Überlegungen zum
"global change" und zu einer Artenverschiebung im Küstenbereich
einen rein hypothetischen Charakter.
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Die technischen Eingriffe in den Meereshaushalt nehmen stetig
zu. Ein aktuelles Beispiel hierfür sind die Planungen für eine
Vielzahl von Offshore-Windparks in Nord- und Ostsee. Von diesen
Anlagen in der offenen See mit ihren Rotoren, Masten, Fundamenten
und Kabelverbindungen gehen Wirkungen auf die Umwelt aus, die bisher
nicht umfassend analysiert, verstanden und bewertet sind.
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Die
Ostsee ist das größte Brackwassermeer der Erde. Durch ihre
hydrographischen und ökologischen Bedingungen ist sie besonders
empfindlich gegenüber Klimaveränderungen, Verschmutzung und
Überdüngung sowie übermäßiger Ausbeutung ihrer Ressourcen und
Potenziale. Angesichts hoher natürlicher Variabilität ist aber die
Beurteilung anthropogen verursachter Effekte erschwert.
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Direkt
nach Ende des II. Weltkrieges wurden über 1 Mio Tonnen
konventioneller Munition sowie auch kleinere Mengen chemischer
Kampfstoffe in den deutschen Küstengewässern von Nord- und Ostsee
versenkt. Viele
gefundene Kampfmittel zeigen heute deutliche Korrosionsschäden mit
kleinen bis großen Leckagen, wodurch es zu einer kontinuierlichen
Freisetzung von erheblichen Mengen von Schadstoffen kommt. Ihre
Auswirkungen auf die Umwelt und den Menschen sind aber bisher nur
unzureichend untersucht.
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Mit der Einführung der Wasserrahmenrichtlinie der EU steht die
Überwachung der aquatischen Umwelt im nationalen wie auch im
internationalen Bereich vor erheblichen Herausforderungen. Ziel ist,
einen guten Zustand der Gewässer in der EU bis 2015 zu erreichen.
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In seiner jetzigen Form ist das Wattenmeer ein junges
nacheiszeitliches Ökosystem, etwa 5000 - 7000 Jahre alt, und stellt
das größte derartige Gebiet der Erde dar. Im Gegensatz zu
terrestrischen oder limnischen Systemen, die durch langlebige
Strukturen bestimmt werden, ist das Wattenmeer von sehr dynamischen
Prozessen geprägt.
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Arbeitsgrundlagen
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Aufgrund der komplexen Anforderungen bei der Beurteilung
anthropogener Störungen in der Natur ist es oftmals unabdingbar,
traditionelle wissenschaftliche Methoden weiterzuentwickeln bzw. neue
Methodikansätze zu konzipieren, zu überprüfen und ggfs. als Standard
weiterzuempfehlen.
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Fachbegriffe sollten unmissverständlich und verbindlich festgelegt
sein, damit eine uneingeschränkte Kommunikation zwischen den
verschiedenen wissenschaftlichen Fachrichtungen gewährleistet ist.
Vor allem die voreilige Neuschöpfung von Begriffen bei nicht
hinreichend etymologischer Prüfung und Berücksichtigung historisch
eingeführter Begriffe hat bis heute zu einer Fülle von Synonymen und
Homonymen geführt.
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